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Weihnachtsmärkte in Zürich: Highlights und die jeweiligen Corona-Regeln

Max Hailer Max Hailer - Redakteur

Weihnachtsmärkte in Zürich: Highlights und die jeweiligen Corona-Regeln

Inmitten einer neuen Ansteckungswelle und Einschränkungen in den Nachbarländern, ist Zürich zu einem wahren Weihnachtshort geworden. Nach monatelangen Vorbereitungen und einer gewissen Ungewissheit, ob sie überhaupt stattfinden werden, wurden die traditionsreichsten Weihnachtsmärkte der Stadt letzte Woche endlich eröffnet und verbreiten seitdem eine dringend benötigte festliche Atmosphäre. Doch auch in der Limmatstadt ist Weihnachten nicht vor Corona gefeit, und so haben sich die Organisatoren mit der Stadtverwaltung abgestimmt, um die Sicherheit aller Marktbesucher zu gewährleisten.

Da für die verschiedenen Weihnachtsmärkte unterschiedliche Regeln gelten, haben wir einen Überblick über sie alle erstellt – einschliesslich ihrer Hauptattraktionen und Highlights. Zieht also warme Kleidung und Maske an, haltet euer Covid-Zertifikat bereit und geniesst eine schöne und sichere Weihnachtszeit!

Weihnachtsmarkt Münsterhof

Weihnachten und Zürcher Geschichte treffen auf dem Münsterhof zusammen. Dieser geschichtsträchtige Platz, umgeben vom Fraumünster und den traditionellen Zunfthäusern, ist die perfekte Bühne für einen Markt mit ausschliesslich lokalen Unternehmen und Marken.

Foto: zuerich.com

Mit nur etwa 40 Ständen ist er – vor allem im Vergleich zu den anderen in der Stadt – relativ klein, aber dafür entschädigt er mit seinen hochwertigen Produkten und Lebensmitteln und sogar einem Kulturzelt, in dem regelmässig Konzerte, Lesungen und Workshops stattfinden, mehr als genug. Ganz zu schweigen von den Führungen zur Stadtgeschichte, die ebenfalls hier beginnen.

Der Zugang zum Weihnachtsmarkt Münsterhof wird kontrolliert: Besucher müssen am Eingang einen Impf- oder Genesungsnachweis vorweisen. Alternativ gibt es mehrere Teststationen in der Nachbarschaft. Das Tragen einer Maske ist auf dem Marktgelände nicht obligatorisch.

Weihnachtsmarkt Dörfli

Aber wenn es um Geschichte, Zürich und Weihnachtsmärkte geht, ist das Dörfli ein absolutes Muss. Der älteste Weihnachtsmarkt der Stadt bietet die perfekte Gelegenheit, durch das schöne Niederdorf zu schlendern und in seine magische Atmosphäre einzutauchen. Ein Käsefondue am Grossmünster zu geniessen oder mit einer Tasse Glühwein in der Hand die versteckten Gassen im Herzen von Zürich zu entdecken, sind einfach die besten Weihnachtserlebnisse.

Da sich der Weihnachtsmarkt Dörfli über das ganze Niederdorf erstreckt, gibt es keine Zugangskontrollen und für die meisten Stände – mit Ausnahme der Essensstände – ist keine Bescheinigung erforderlich. Die Hauptstandorte sind die Mühlegasse, der Zwingliplatz und der Abschnitt der Niederdorfstrasse zwischen den beiden Plätzen. Es gibt aber noch mehr Stände im ganzen Quartier, die ihr selbst finden müsst.

Foto: weihnachtsmarkt-doerfli.ch/

Zürcher Wienachtsdorf

Die Legende besagt, dass jedes Jahr im Dezember ein kleines, stimmungsvolles Dorf an einem der spektakulärsten Orte Zürichs entsteht. Auf dem Sechseläutenplatz, direkt vor dem Opernhaus und mit dem See im Hintergrund, ist das Zürcher Wienachtsdorf eigentlich mehr eine charmante weihnachtliche Gemeinde als ein Markt. Die 120 roten Markthütten sind wie eine magische Ortschaft aneinandergereiht und bieten von kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt bis zu Kunsthandwerk und Schmuck alles an. Wenn man dann noch die Eislaufbahn, Feuerjonglagen, Walking Acts, Strassen- und Zauberkunst sowie Schminkworkshops hinzunimmt, hat man den perfekten Weihnachtsort für die ganze Familie.

Im Zürcher Wienachtsdorf gelten die 3G-Regeln. Besucher müssen ein Zertifikat oder einen negativen Test vorweisen, um das Marktgelände zu betreten. Im Eingangsbereich herrscht Maskenpflicht – nicht mehr, sobald man drinnen ist. Zudem wird auf dem Markt bargeldlos bezahlt.

Foto: zuerich.com

Christkindlimarkt Hauptbahnhof Zürich

Der Christkindlimarkt im Hauptbahnhof ist ein Paradebeispiel für die Gastfreundschaft der Stadt Zürich: Sobald der Reisende aus dem Zug aussteigt, findet er sich in einer frohen, stilvollen Weihnachtsatmosphäre wieder. Mit seinen rund 110 Ständen ist er zudem einer der grössten Indoor-Weihnachtsmärkte Europas; der mit Tausenden von glitzernden Swarovski-Kristallen geschmückte 32 Meter hohe Weihnachtsbaum macht ihn sicherlich zum glanzvollsten.

Obwohl es dieses Jahr weniger Stände gibt als vor Corona, gibt es wirklich nichts, was man auf dem Christkindlimarkt nicht finden kann – wie es sich für dessen  internationalen Standort gehört: von skandinavischem Gebäck, über Ramen, Sushi und Gyoza, bis hin zu heimischen Naturkosmetischen Produkten und natürlich Weihnachtskleidung.

Um den Christkindlimarkt zu betreten, benötigen die Besucher ausserdem einen Impf- oder Genesungsnachweis. Alternativ dazu gibt es im Bahnhof selbst, neben dem Markt, ein paar Testzentren.

Foto: Albinfo / Wikimedia Commons

Wiehnachtsmärt Werdmühleplatz

Wenn ihr aber ganz in die weihnachtliche Stimmung eintauchen wollt, ist der Wiehnachtsmärt auf dem Werdmühleplatz genau das Richtige für euch. Der ganze Markt ist um den «Singing Christmas Tree» herum aufgebaut – ein vertikales Podium in Form eines riesigen Weihnachtsbaums, auf dem verschiedene Chöre aus der Region mit den schönsten Weihnachtsliedern erfreuen.

Zusätzlich können die Besucher die Musik mit Essen von acht unterschiedlichen Essensständen begleiten. Es gibt Käsefondue, Marroni und Panini – um nur einige der vielen Möglichkeiten zu nennen.

Auch am Wiehnachtsmärt gelten die 3G-Regeln.

Foto: zuerich.com
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