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Die schönsten Bräuche für den Martinstag

Max Hailer Max Hailer - Redakteur

Die schönsten Bräuche für den Martinstag

Heute ist ein Tag, der von vielen schönen Bräuchen begleitet wird. Vielleicht kennt ihr einige davon noch aus eurer Kindheit oder praktiziert diese bis heute. Auf jeden Fall haben wir die 4 Bräuche ausgewählt, die wir an diesem Tag am schönsten finden. Denn tolle Traditionen wie der Martinstag sind es auf jeden Fall wert, weitergeführt zu werden.

1. Laternelaufen

Zugegeben, dieser Brauch ist hauptsächlich für Kinder gedacht. Aber ein bisschen Nostalgie kann ja nicht schaden. Ausserdem ist die besondere Atmosphäre beim Martinszug für alle unvergleichlich. Die schönen Laternen und Fackeln, die Martinslieder und das Martinsfeuer am Ende des Umzugs kreieren eine unglaublich gemütliche Stimmung. Am Martinsfeuer wird üblicherweise die Legende der Mantelteilung nach gespielt, nach der der heilige Sankt Martin seinen Mantel mit dem Schwert teilt und einem armen Bettelmann überreicht.

Foto: Photographie Peter Hinz-Rosin / sueddeutsche.de

2. Die Martinsgans

Die legendäre Martinsgans zu essen ist ein besonderes Highlight an diesem Tag. Gerne serviert mit Knödeln und Rotkohl. Die Legende besagt, dass Martin zum Bischof ernannt werden sollte, doch das Amt nicht antreten wollte und sich in einem Gänsestall versteckte. Doch die Gänse verrieten ihn mit ihrem Schnattern und so wurde er schliesslich doch zum Bischof von Tours geweiht. Sie als Abendessen zu servieren, muss seine Rache gewesen sein.

3. Martinssingen

Beim schönen Martinssingen ziehen Kinder von Tür zu Tür und präsentieren ihre schönen Laternen. Dabei singen sie traditionelle Martinslieder. Im Gegenzug bekommen sie Süssigkeiten, Gebäck oder Obst geschenkt. Die Tradition geht zurück auf den Brauch, dass Kinder von Bauern vor Beginn der Winterzeit um die Häuser zogen und sangen, um die Wintervorräte aufzubessern.

4. Martinsgebäck

Leckeres Gebäck, das den Martinstag begleitet, darf auf keinen Fall fehlen. In vielen Regionen Deutschlands werden Weckmänner oder Stutenkerle gebacken. Das Männchen aus Hefeteig gibt es mit oder ohne Rosinen und ist mir einer Pfeife aus Ton verziert. Die Figur stellt den heiligen Martin dar – mit der Pfeife als Symbol für seinen Bischofsstab.

Foto: bukechi.com

Wir hoffen, ihr lasst euch von diesen traditionellen Bräuchen inspirieren!

Tags: herbst, kerze
Freizeit