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Freizeit Kultur

3 öffentliche Zürcher Kunstwerke zum Genuss in Corona-Zeiten

Der Lockdown soll keine Ausrede sein, die Kultur unserer Stadt (unter Beachtung Hygienemassnahmen) nicht zu geniessen..

Max Hailer Max Hailer - Redakteur

3 öffentliche Zürcher Kunstwerke zum Genuss in Corona-Zeiten

Kinos, Theater, Museen und Galerien sind alle aufgrund der Pandemie geschlossen. Man könnte fast denken, Corona hätte der Kultur spezifisch den Krieg erklärt. Zum Glück für uns Kunstliebhaber gibt es noch Alternativen, um ein wenig Befriedigung in diesen schwierigen Zeiten zu finden: das Internet und die reiche öffentliche Kunst Zürichs.

Unter Beachtung der Hygienemassnahmen (Maske, kleine Gruppen, Sicherheitsabstand) laden wir ein, diese 3 Denkmäler unserer Stadt zu besuchen und dazu nachzudenken, warum die Kultur so wichtig ist.

Y

15 Meter hoch ist dieses Denkmal des Künstlers Sislej Xhafa. Die Grösse eines Hauses und 9 Jahre seit seiner Einweihung haben nicht ausgereicht, um sich über seine Symbolik zu einigen: Existenzielle Frage (Y spricht man auf English wie why aus), Schleuder von David gegen Goliath oder Warnung vor der immer drohenden Gewalt in Europa? Wie dem auch sei, das Y hat etwas, was kein anderes Denkmal hat. Habt Ihr schon einmal an einem Monument geschaukelt? Hier könnt Ihr es tun, während Ihr versucht, seine Bedeutung zu entschlüsseln… oder euch wie die Figuren in diesem Film fühlen.

Wo? Hardaupark

Pavillon-Skulptur

Mitten in der Stadt finden wir die nächstgelegene Konstruktion zu einem labyrinthischen Stonehenge, die wir je gesehen haben. 63 Granitmonolithen bilden diese Skulptur des Schweizer Künstlers Max Bill, die uns, so heisst es, inmitten des Alltagsstresses Ruhe schenkt. Uns persönlich lädt es dazu ein, durch die gesamte Konstruktion so hindurchzugehen, als ob es das Labyrinth des Minotaurus wäre. Aber jeder hat seine eigene Interpretation.

Wo? Bahnhofstrasse

Blüemlihalle

Heute findet man möglicherweise mehr Schwierigkeiten beim Zugang als in ’normalen‘ Zeiten, das befreit euch aber nicht davon, die Halle zu Besuchen. Die starken und warmen Farben, die die Blumenornamente, die geometrischen Mustern und die Bau- und Studienszenen dieses Freskos komponieren, schenken dem ganzen Raum ein einzigartiges Leben. Sobald man hineintritt, hat man das Gefühl, in das Italien der Renaissance oder in das Damaskus der Umayyaden versetzt worden zu sein. So schön ist es. Wundern euch aber nicht, wenn Ihr beim Verlassen Nackenschmerzen habt.

Wo? Eingang der Regionalwache City.